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200mW Rot CNC Test PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 30. September 2010

Hallo zusammen,

ich möchte aus diesem Weg mal meine Erfahrungen loswerden die ich zwischenzeitlich mit dem CNC Laser gesammelt habe. Vor rund einem Jahr bin ich über diesen Artikel http://www.bolek-essen.de/laserpointerforum/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=2  im Forum gestolpert und hab mir darauf hin spontan einen Laser + Schutzbrille bei Insaneware bestell. Eine CNC Maschine stand schon im Keller und von der Software her braucht man nichts anderes als beim normalen fräsen.

Hardware:

-Schutzbrille

-200mW Laser mit Treiber (rot)

-PC

-Optimum BF20 Maschine mit CNC Anbausatz

-Netzteil

-Ventilator

 

Software:

-Mach3

-VisualMill (

 

 

Die Ansteuerung des Lasers erfolgt über ein freies Relais der CNC Steuerung. Daher war der Aufwand zur Installation recht gering. Wer kein Relais übrig hat kann es auch mit einer Spannungsteilerschaltung und dem COM- Port realisieren. Das Relais wird in Mach3 durch den G-Befehl M7 (Sprühnebel ein) und M9 (Sprühnebel aus) angesprochen.

Damit das auch meine Maschine kapiert, hab ich ein kleines ersetzen durch Skript geschrieben. Das Script ersetzt und ergänzt alle Z- Koordinaten im Fräsprogramm.

-Alle -Z Koordinaten werden zu Z0 M7

-Alle +Z Koordinaten werden zu Z0 M9

Das ist eigentlich schon alles was man zum Lasern braucht.  

 

Nun kommt die Frage die gerne aus Richtung Freundin / Frau kommt: „Für was braucht man so was?“

Die Frage konnte ich  am Anfang auch nicht beantworten, aber seit ich Handy, Kugelschreiber, Kuchenplatte usw. Lasergraviert habe ist die Frage vom Tisch ;-)

 

Hautsächlich nutze ich den Laser zum Beschriften, aber auch schneiden geht bei manchen Materialien. Beschriftet geht recht einfach, einfach Teil unter die Maschine legen, Programm starten und warten. Am Anfang fahre ich mit großem Vorschub, und wenn die Einbrenntiefe noch zu gering ist fahre ich nochmals mit kleinerem Vorschub über das Material. Das ist zudem auch das Hauptproblem beim Lasern, jedes Material braucht eine andere Vorschubgeschwindigkeit. Damit ich nicht jedes mal x-mal testen muss, habe ich mir dazu eine kleine Excel Tabelle erstellt in der ich die gelaserten Materialien und Vorschübe eintrage.

 

Hier ein kleiner Auszug was ich schon erfolgreich Lasergraviert habe: Werkzeuggriff, Papier, Kunstleder, Ledermappe, Gürtel, lackierte Box der Ratschenkiste, Akkuschrauber, Taschenmesser, Skistöcke, Handy, Äpfel usw. einfach alles was unter die Maschine passt.

 

Laserschneiden geht wie gesagt mit dem Laser auch, allerdings hatte ich bis jetzt nur Erfolge bei Papier und Moosgummi. Moosgummi lässt sich dabei schneiden wie Butter, und beim Papier ist es von der Farbe abhängig (siehe Tabelle). Die Kanten beim Papier werden dabei leicht braun.

Was hab ich schon geschnitten: Moosgummi Dino, Weihnachtskarten, Spritzschablonen aus Papier, Papierdichtungen.

 

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Die Zahl ist die jeweilig verwendete Schnittgeschwindigkeit in mm/Min

Fazit: Der Laser ist wohl aktuell das meist eingesetzte Werkzeug an meiner Maschine, schnell, einfach und sauber. Kann ich nur empfehlen.

 

Also Brille auf und Vollgas

Gruß

Thomas    

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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. September 2010 )
 
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